In der letzten Woche berichtete das Meller Kreisblatt über unsere Ehrenamtliche „Soko 60”

Ehrenamtliche betreuen beim TV Wellingholzhausen die Sportanlagen

Nicht nur schnacken, sondern vor allem anpacken – dafür ist die „Soko 60” bekannt. Die Ehrenamtlichen kümmern sich immer dienstags um die Spiel- und Sportanlagen des Vereins: Im TV Wellingholzhausen (WTV) ist die ehrenamtliche Truppe nicht mehr wegzudenken.

„Alle sind über 60“, erzählt Gründungsmitglied Paul Kloske, der im WTV auch als stellvertretender Vorsitzender aktiv ist.

Im Juni 2013 wurde die Soko 60 gegründet. Denn einige frühere Fußballer aus dem Beutlingsdorf waren der Meinung, dass in puncto Ordnung und Sauberkeit an den beiden örtlichen Sportplätzen Handlungsbedarf besteht. Und wer, wenn nicht Ehrenamtliche mit Engagement und Zeit, könnten sich der Sache annehmen? In der Soko 60 sind ausschließlich Rentner aktiv, wie Kloske verrät, und „aus allen Handwerksberufen ist was dabei”.

Aktuelles Projekt der Truppe: Das Pflaster rund um den Beutling-Platz wird aufgenommen, der Untergrund neu geschottert und geebnet. Die Steine werden gereinigt, anschließend wird das Pflaster wieder neu verlegt.
„Hier fahren auch viele ältere Menschen mit Rollatoren vorbei”, hat Paul Kloske beobachtet. Dass große und kleine Besucher den Weg um den Beutling-Platz in Zukunft ohne gefährliche Stolperfallen zurücklegen können, ist also der Soko 60 und ihrem zupackenden Tatendrang zu verdanken. 16 Meter haben sie in der vergangenen Woche geschafft – obwohl das Wetter nicht gut war. „In dieser Woche wollen wir 17 Meter schaffen“, schmunzelt Paul Kloske, und die Männer der Soko 60 stimmen nickend zu. Sie alle arbeiten Hand in Hand, die Stimmung in der Truppe ist dufte, und mit einem Augenzwinkern und Humor geht allen die körperlich teils schwere Arbeit scheinbar leicht von der Hand.

Mit dabei sind neben Paul Kloske auch Didi Grünkemeier, Clemens Röhr, Hubert Kavermann, Günter Schäfer, Josef „Spatz“ Siepelmeier, Horst Rolletschek, Manfred Kleinbuntemeier, Heinrich Böhmann und Gerd Gattnar. Sie haben bereits die Unterstände am alten Sportplatz abgerissen und neue, schmucke aus Holz gebaut – inklusive einer neuen Grillhütte.

Den Volleyballplatz am Beutling-Platz haben sie wieder in einen solchen verwandelt.
„Das war uns wirklich ein Anliegen“, berichtet Paul Kloske, „Gras hatte fast den kompletten Platz überwuchert.”
Am Vereinsgebäude hat die ehrenamtliche Gruppe Kantsteine gesetzt und einen Kiesstreifen angelegt. Der Bereich ist nun viel besser zu pflegen und sieht obendrein schick aus. Hinzu kommen viele weitere Dinge, die von der Soko 60 erledigt werden. Auf kurzen Wegen, versteht sich. Den Ehrenamtlichen ist es einfach wichtig, alles in Schuss zu halten.

Zu Beginn trafen sie sich alle zwei Wochen. Mittlerweile sind die Männer jeden Dienstagvormittag aktiv. „Es gibt immer was zu tun”, weiß Paul Kloske aus Erfahrung. Im Winter haben sie pausiert. Von Mitte Dezember bis Mitte Februar hat die Soko 60 neue Energie für die kommenden Monate sammeln können. Schließlich gibt es auch in Zukunft noch eine Menge zu tun.

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