Am Samstag begegneten sich bei besten äußeren Bedingungen in Wellingholzhausen der Nachwuchs des WTV und die gesicherte Mittelfeldmannschaft vom 1. FCR Bramsche 09. Das in der 2. Hälfte hochinteressante Spiel endete mit einem glücklichen, aber nicht ganz unverdienten 3:2 (0:0)-Heimsieg.

In der ersten Hälfte konnten die Gäste zwar mit spielerischen Mitteln dominieren, außer zwei, drei Freistößen, die der bestens aufgelegte Lukas Pleye parierte, waren die Wellinger mit ihrer konsequenten Defensivarbeit aber gut im Spiel.

Nach dem Wechsel ließen dann aber zusehends die Kräfte nach und Bramsche kam mit gut heraus- und zu Ende gespielten Chancen zum verdienten 0:2 (55./60.). Eigentlich ohne Chance (die Gäste scheiterten zwei weitere Male alleinstehend vor dem Tor) fiel aus dem Nichts per schnellem Gegenstoss in der 76. Min. das 1:2 durch den vorher schon nicht schlechten Niklas Kruckemeyer.
Nun brachen in der Defensive der Bramsche alle Dämme. Die totale Unordnung nutzte Niklas Kruckemeyer mit zwei Traumtoren (80., Volleyschuss aus 18m und 90.+1, Volley mit Links vom linken Strafraumeck unhaltbar in den rechten Torwinkel) zum viel umjubelten 3:2-Sieg.

Mit toller Moral der ganzen Mannschaft, den heute überragenden Lukas Pleye und Niklas Kruckemeyer sowie den toll aushelfenden B-Jugendlichen Marvin Haunert und Jannis Kruckemeyer wurde ein sicherlich nicht mehr ganz hochmotivierter Gegner in die Knie gezwungen.

Der WTV-Nachwuchs bewahrt sich nach dem Sieg damit immer noch die realistische Chance auf den Klassenerhalt, der bei der aktuellen Situation in der Landesliga nur drei Absteiger aus der Bezirksliga bedeutet. Bad Laer mit dem deutlich schlechteren Torverhältnis liegt auf dem ersten Nichtabstiegsplatz nur noch einen Sieg entfernt. Drei Chancen gibt es also noch; die nächste am kommenden Samstag bei RW Damme.

Der WTV-Nachwuchs traf am Wochenende auf den Spitzenreiter der Bezirksliga, die SG Dissen/Bad Rothenfelde. Zwar unterlagen die A-Junioren des WTV am Ende mit 0:5 (0:2), konnten aber mit einer Topeinstellung und guter Moral überzeugen!


Spielerisch überlegen kamen die Gäste aber mit der gut gestaffelten Defensive der Wellinger nicht zurecht. So mussten zwei gekonnte Standards herhalten, um den Salinenstädtern die Führung (28., direkter Freistoß ) und das 2:0 (43., Kopfball nach Freistoßflanke) zu besorgen.


Mit Schwung nach der Pause drängten die Wellinger mit dem schnellen und agilen Niklas Kruckemeyer auf den Anschluss. Mitten in die Drangphase fiel dann aber das vorentscheidende 3:0 nach einem Konter (57.). Die Treffer zum 4:0 (66.) und 5:0 (73.) fielen dann aber wieder nach Freistößen. Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder den WTV-Jungs, ohne allerdings den verdienten Ehrentreffer gegen einen nicht wirklich überzeugenden Bezirksligaspitzenreiter zu erzielen.


Fazit: Deutliche Schwächen bei Standardsituationen gilt es vor dem bevorstehenden Derby am nächsten Freitag in Gesmold abzustellen.

Am Mittwochabend trafen die Jungs des WTV erwartungsfroh auf die im unteren Mittelfeld rangierende Mannschaft des OSC.

Im Bewusstsein, den Sechspunkterückstand auf den wahrscheinlichen Nichtabstiegsplatz verkürzen zu können, begann das Spiel so wie gewünscht. Niklas Kruckemeyer konnte bereits in der 8. Minute von einem Abwehrfehler profitieren und netzte flach ins linke Eck zur Führung ein. Was dann folgte, war allerdings pure Ernüchterung. Statt mit Selbstvertrauen das Spiel zu kontrollieren, liefen die WTV-Jungs ins offene Messer und kassierten per Doppelschlag in der 20. und 22. Minute das 1:1 und das 1:2. Als dann kurze Zeit später das 1:3 fiel, schien 'die Messe schon gelesen'. In der 35. Min. wurde dann aber Niklas Lindemann elfmeterreif gefoult, trat selber an und vergab unglücklich. Zu allem Überfluss traf der OSC in der 41. Min. mit seinem 4. Torschuss das 4. Mal ins gegnerische Tor, so dass es zur Halbzeit 1:4 stand.


Nach einer Kopfwäsche konnte der WTV-Nachwuchs dann in der zweiten Hälfte wieder etwas mehr Paroli bieten. Als dann per erneutem Elfmeter in der 80. Minute Niklas Kruckemeyer den an ihm selbst verursachten Strafstoß sicher zum 2:4 verwandelte, keimte Hoffnung auf, da die Gäste aus Osnabrück ihre spielerische Linie durch einige Wechsel verloren. Alles auf eine Karte gesetzt, sprangen aber nur ein, zwei 'halbe' Chancen heraus. Im Kontern war der OSC dann wieder souverän und erzielte in der 88. und 90. Minute die Tore zum Endstand von 2:6.


Diesmal war die gesamte Mannschaftsleistung nicht bezirksligareif und bei nur noch 6 ausstehenden Spielen wird die Luft immer dünner. Rechnerisch ist aber immer noch alles möglich; das nächste Spiel gg. den Spitzenreiter Dissen/Rothenfelde wird aber schon eine deutliche mentale und physische Leistungssteigerung erfordern, um nicht erneut unterzugehen.

Am Samstag setzte es eine deftige 0:8 (0:2)-Niederlage bei der heimischen SG Hagen/Niedermark.


Bis zur 27. Minute konnte der WTV-Nachwuchs mit einer konzentrierten Defensivleistung den favorisierten Gastgeber vom eigenen Tor fernhalten, bevor eine Unachtsamkeit nach einem abgewehrten Eckball sowie ein abseitsverdächtiges Zuspiel in die Spitze innerhalb von zwei Minuten das Spiel entschieden.


Nach der Pause dann in der 49. und 51. Minute ein weiterer Doppelschlag durch zwei schön herausgespielte Tore der Hagener. Mit den Kräften am Ende konnte auch das bis dahin achtbare Ergebnis nicht verteidigt werden. So fielen die Tore 5 (Elfmeter, 76.) bis 8 (90+3) dann auch folgerichtig verdientermaßen. Lediglich der fleißige Torben Dierker und der erneut lauf- und zweikampfstarke Jonas Kuhr konnten einigermaßen mithalten.


Fazit: Immer noch fehlen zwei Siege, um den Anschluss an den Drittletzten Bad Laer herzustellen. Weitere hohe Niederlagen sollte es aber nicht geben, da das bislang bessere Torverhältnis dann aufgezehrt wäre.
Am kommenden Mittwoch der nächste Versuch für einen Dreier gegen den im unteren Mittelfeld platzierten OSC aus Osnabrück!

Am Samstag traf der WTV-Nachwuchs auf die zuletzt gegen den Tabellenführer Dissen/Rothenfelde und den Zweiten Viktoria Gesmold siegreiche GW Brockdorf. Nach dem knappen 1:2 im Hinspiel rechnete sich der WTV bei guter Leistung aber durchaus einen Punkt aus.

Nach 5 Minuten aber schon die kalte Dusche. Schön durchgesteckt auf den Brockdorfer Mittelstürmer versenkte dieser sofort eiskalt zum 0:1. Kurz danach verletzte diser sich aber ohne gegnerische Einwirkung und musste das Feld verlassen, was dem Spiel nicht gut tat, den WTV aber wieder aktiver machte. Brockdorf hatte zwar noch einige Gelegenheiten zum Ausbau der Führung, scheiterte aber wiederholt auch am eigenen Unvermögen. Zur Pause blieb es beim 0:1.

In der 46ten Spielminute dann der schnelle Ausgleich. Ein gut getretener Freistoß von Niklas Lindemann, die Kopfballverlängerung von Magnus Komesker und der Abschluss von Leon Walkenhorst. Spätestens ab diesem Zeitpunkt übernahm der WTV die Initiative, konnte die Führung aber trotz einiger Gelegenheiten nicht erzielen. So kam es wie es kommen musste: ein Konter in der 77. Minute, über außen vorgetragen, wurde zur 2:1-Führung für den Gast vollstreckt und umgehend in der 81. Minute dann per Kopf nach einem Freistoß auf 3:1 ausgebaut. Weitere Chancen blieben anschließend hüben wie drüben allerdings aus.

Fazit: Ärgerlich, aber aufgrund der mangelnden Chancenverwertung auch nicht unverdient, wurde der angepeilte Punktgewinn verfehlt. Auffällig: Der agile Niklas Kruckemeyer und der eingewechselte pfeilschnelle Danilo Simon konnten einige postive Akzente setzen.
Am nächsten Samstag geht es nun gegen die oben in der Tabelle postierte SG Hagen/Niedermark um die nächsten wichtigen Punkte im Abstiegskampf der Bezirksliga.

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