Spielbericht zum Spiel gegen den derzeitigen Tabellenführer SG Glane/Bad Iburg (0:4, Halbzeit 0:3).


Ein Spiel auf ein Tor, nämlich unseres! Eine Minichance erst in der 48. Spielminute durch Danilo-Sandro Simon. Das war es für den Gastgeber. Etwa 30 Minuten in der ersten Hälfte wehrten sich die ersatzgeschwächten WTV-Jungs tapfer, bevor in Folge drei leichte Abwehrfehler das 0:3 zur Pause (28./39./43.) bedeuteten.


Trotz des zeitigen (55.) 0:4-K.O.-Treffers wehrten sich die Jungs um den besten WTVer (jüngerer B-Jugendjahrgang!) Leon Nastold nach Kräften. Auch Jannis Kuhlmann und Jannis Brückner gaben ihr Bestes, und Glane/Bad Iburg ließ 'Gnade vor Recht' ergehen und drängte nicht wirklich auf ein höheres Ergebnis.


Fazit: Personell 'am Stock' gehend wird es auch am kommenden Donnerstag beim (virtuellen) Tabellenführer Ostercappeln/Schwagstorf sehr schwer, etwas Zählbares mitzunehmen. Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Das Abstiegsduell zwischen der SG Dodesheide/Haste und der SG Wellingholzhausen/Borgloh/Hankenberge - Wellendorf endete 'leistungslos' mit einem gerechten 2:2 (2:1).


Bereits in der 5. Min. offenbarte der WTV-Nachwuchs in der Hintermannschaft große Schwierigkeiten, ließ den gegnerischen Stürmer ungehindert über außen in den 16er eindringen und das 1:0 nach Flachpass in die Mitte für den Gastgeber war leicht erzielt. Es dauerte bis zur 20. Minute, bis ein Freistoß von Marvin Thulke den Weg in den 16er zu Jannis Kuhlmann fand, der den zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich verdienten Ausgleich erzielte. In der 35. Min. die erneute Führung der Osnabrücker nach einem Freistoß. Wieder einmal Slapstick, Pingpong und Flipper in Einem; der eigene 16er als 'Feind der eigenen Mannschaft' und der Ball im Tor. Hätten wir auch direkt selber machen können. Im Gegenzug (36.) aber ein toller Lattenkracher von Leon Walkenhorst.


Die Halbzeitansprache fiel diesmal besonders laut aus, weckte aber alle Geister auf und der WTV-Nachwuchs kam schon in der 49. Min. durch den eingewechselten Marvin Haunert nach Vorarbeit von Jannis Kuhlmann zum Ausgleich; ein toller Schlenzer über den herauseilenden Torwart aus 18m. Nach einem erneuten Alleingang traf Marvin Haunert in der 77. Min. nur den Pfosten, während der Gastgeber in der 88. Min. erneut nach einer Flippereinlage noch den Sieg auf den Füßen hatte. Leider führte im Anschluß eine dämliche Schiedsrichterbeleidigung zu einer roten Karte eines WTVers als negativem Spielhöhepunkt.


Fazit: Unverkennbare eigene Defensivschwierigkeiten stehen uns bei den Bemühungen, ein Spiel auch mal von vorne zu gewinnen, im Weg! Es bedarf immer wieder Energieleistungen wie gestern von Torben Dierker und Jannis Brückner, die mit viel Aufwand auf den 6er-Positionen Räume für die Offensive schufen, von den eigenen Hinterleuten aber oftmals wenig Unterstützung erfuhren. Der erstmals eingesetzte Jannik Meyer zu Bergsten allerdings war eine gute Bereicherung unseres Offensivspiels.

Am Samstag verlor der WTV-Nachwuchs das 'kleine Derby' gegen den TuS Hilter verdient mit 0:3 (0:0).
Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen nur die Hilteraner sofort Fahrt auf und übten viel spielerischen Druck auf unsere Jungs aus. In der 15. Min. musste ein toller Reflex unseres Torwarts Tobias Geise herhalten, der den verdienten Führungstreffer des Gastes verhinderte. Mit einem schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause.


Wie so oft in dieser Spielzeit kamen die SGler unkonzentriert aus der kühlenden Umkleide. Katastrophale individuelle Fehler sind nach wie vor ein "Markenzeichen" dafür. In der 48. Min. führte ein solcher zum 0:1. Lange Gesichter waren die Folge. Ein kurzes Aufbäumen führte in der 55. Min. durch den lauffreudigen Danilo-Sandro Simon zur ersten(!) Torgelegenheit des WTV. Anschließend wieder Tiefschlaf in der Defensive, folgerichtig das 0:2 nach einem schön vorgetragenen Umschaltangriff des TuS Hilter (59.). Bei den immer noch hohen Temperaturen trotz hilfreicher Trinkpausen der K.O. Das 0:3 in der 77. Min. dann wieder nach einem individuellen Fehler als Schlusspunkt.


Fazit: Ein gebrauchter Tag. Lediglich Danilo-Sandro Simon und mit Abstrichen Simon König erreichten 'Normalform' gegen einen überlegenen Gast. Es braucht mehr Konzentration, um im Abstiegskampf zu Punkten zu kommen. Daran wird weiter zu arbeiten sein.

Am Samstag konnte der Kreisliganachwuchs des WTV endlich den ersehnten ersten Saisonsieg bei der SG Belm/Vehrte feiern. Mit 2:0 (1:0) gewann die SG Wellingholzhausen/Borgloh/Hankenberge -Wellendorf beim Tabellenschlusslicht.


Ein "Arbeitssieg", mehr nicht. Höchst unansehnlicher Fussball mit Fehlpässen hüben wie drüben. Schon nach wenigen Minuten ergaben sich aus eigenen Unzulänglichkeiten in der Ballannahme immer wieder z.T. hochkarätige Möglichkeiten für den Gastgeber, die allerdings über die gesamte Spielzeit überwiegend kläglich vergeben wurden oder vom einzigen Spieler auf dem Platz in 'Normalform', unserem Torwart Tobias Geise vereitelt wurden.


In der 38. Min. dann etwas überraschend die Führung. Nach einem langen Einwurf von Danilo-Sandro Simon nahm sich Leon Walkenhorst das Leder und traf vom 16er-Eck per Lupfer ins Belmer Tor.
Nach der Pause dann gefühlt ein Dutzend Grosschancen für den Gastgeber: Die Latte in der 48. Min. und zwischen der 70. und 87. Min. dann im Minutentakt zwei bis fünf Meter vor unserem Tor. Wieder waren (aus Belmer Sicht) das eigene Unvermögen im Abschluss oder Tobias Geise im Weg, um zum mehr als verdienten Ausgleich zu kommen.


Tja, wie es der Fussballgott manchmal will: Nach einem Befreiungsschlag von Felix Mückner startete Florian Ackermann in de 87. Min. alleine von der Mittellinie und erzielte abgeklärt den 2:0-Siegtreffer. Aber auch danach (incl. 4 Min. Nachspielzeit) besaß Belm noch einige Möglichkeiten, um uns den Sieg noch streitig zu machen.


Fazit: "Arbeitssieg" schmeichelt dem Spiel noch; "dreckig" wäre sicherlich die bessere Formulierung. Aber danach fragt heute keiner mehr. Im Abstiegskampf zählen Punkte, und die haben wir mitgenommen.
In der nächsten Woche dann das "Derby" (für den Borgloher Teil der SG) gegen den TuS Hilter. Hier ist eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten, denn so viel Glück wie gegen Belm wird es nicht oft in der Saison geben.

Im ersten 6-Punkte-Spiel der Saison gg. den direkten Abstiegskonkurrenten SG Neuenkirchen/Merzen begann der Gastgeber mit einer hoch stehenden 3er-Kette und offensivem Pressing und schnürte den Gast in der eigenen Hälfte ein. In der 18. Min. (Danilo-Sandro Simon nach Vorarbeit Jannis Kuhlmann) und der 24. Min. (Adrian Prange mit Foulelfmeter nach toller Vorarbeit von Leon Walkenhorst) belohnte sich die Mannschaft mit der deutlichen Führung für viel Laufarbeit trotz hoher Temperaturen.
Trotzdem machten einige Unaufmerksamkeiten in der Defensive den Gegner stark. Unmittelbar nach einem Unterlattenknaller von Torben Dierker (41.) traf der Gast im Gegenzug per Flachschuss zum Anschlußtreffer aus 10m. Aber weiter ging es im Offensivpressing: noch vor der Pause das 3:1(=Halbzeitstand) durch den besten Welling/Borgloher, Leon Walkenhorst, nach schöner Vorarbeit durch Tim Konermann.


Mit dem vielleicht zu sicheren Gefühl nach dem Seitenwechsel, schnell das 4:1 oder 5:1 zu machen, wieder zwei haarsträubende Abwehrfehler, die in der 47. und 51. zum unerwarteten Ausgleich für den spielschwachen Gast führten. Alle weiteren Bemühungen, doch noch den ersten Saisonsieg zu feiern, scheiterten entweder erneut an der Latte (80.) oder am eigenen Unvermögen.


Fazit: Wenigstens der erste Punktgewinn, gefühlt aber wäre ein deutlicher Sieg möglich gewesen. Nach wie vor hat die SG enorme körperliche Probleme, die dann auch zu Konzentrationsschwierigkeiten führen. 90 Minuten sind entsprechend lang. In den nächsten beiden Spielen beim Tabellenletzten in Belm/Vehrte und dann beim Derby gg. Hilter sollte aber der Anschluß ans untere Mittelfeld hergestellt werden. Bis dahin stehen Fitness und Passgenauigkeit ganz oben auf der Trainingsagenda!

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