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Nach der durchwachsenen Hinrunde sah sich die Albers-Pope-Truppe gezwungen, in der Winterpause hart weiterzuarbeiten, um in der Tabelle noch den ein oder anderen Platz nach oben zu klettern. Zunächst gestaltete sich dies schwerer als gedacht, weil die schlechten Witterungsbedingungen des Öfteren einen planmäßigen Trainingsbetrieb verhinderten. Aufgrund der Spontanität des Trainergespanns mit den nötigen Beziehungen war es dennoch möglich, eine akzeptable Anzahl guter Trainingseinheiten zu gewährleisten. Freundlicherweise gab es regelmäßig die Möglichkeit beim SC Melle 03 und TuS Borgloh auf Kunstrasen zu trainieren, sodass auch die spielerischen Aspekte nicht zu kurz kamen.

Leicht verspätet, begründet durch die Unbespielbarkeit der Plätze, startete man gegen die Erstvertretung des TuS Bad Essen in die Rückrunde.

Der Gegner blieb schon in der Vorrunde komplett hinter den Erwartungen und reihte sich im unteren Mittelfeld ein. Umso wichtiger war es, gegen einen direkten Tabellennachbarn Punkte mitzunehmen, um den Blick in Richtung des gefestigten Mittelfelds zu wahren. In einem Spiel, wo es beide Mannschaften versäumten, gute Akzente im Spiel nach vorne zu setzen, hatte es am Ende auch keine Mannschaft verdient das Spiel zu gewinnen, sodass es folgerichtig mit einem 1:1-Unentschieden endete.

Am Gründonnerstag war wieder Derbytime im Beutlingsdorf angesagt. Leider fand die Zweitvertretung zu keinem Zeitpunkt Mittel und Wege gegen die an diesem Tag schier übermächtig scheinenden Kollegen einen Fuß auf den Rasen zu bekommen. So lautete der Endstand verdientermaßen 3-0 für die ersten Herren des WTV.

Gegen ein weiteres Topteam der Liga wusste man aber nur wenige Tage später einiges besser zu machen. Vor allem in der zweiten Halbzeit wusste man gegen den TSV Riemsloh zu überzeugen und konnte dem Spiel zeitweise seinen eigenen Stempel aufdrücken. Schlussendlich musste man sich dennoch knapp mit 1:2 geschlagen geben. Dies sollte bis auf weiteres aber auch die letzte Niederlage gewesen sein.

Im goldenen April fand man endlich die gewünschte Konstanz und Sicherheit auf dem Spielfeld, sodass überzeugende Siege gegen den TUS Borgloh 2 (3:1), die SF Schledehausen 2 (4:1) und Viktoria Gesmold 3 (2:0) eingefahren werden konnten. Endlich schien der Knoten geplatzt, spielerisch wurde jedes Spiel klar dominiert und die Belohnung waren schließlich verdiente neun Punkte aus drei Spielen.

Am 20. April gastierte man beim Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten in Wissingen. Die Motivation war groß, die Brust wurde in den letzten Wochen immer breiter und das durften auch die Wissinger merklich spüren. In einem ausgeglichen Spiel wusste man die schlecht organisierte Wissinger Defensive das ein oder andere Mal deutlich in die Bredouille zu bringen. Der Kapitän Kevin Diekmann hielt seine Truppe mit guten Paraden immer wieder im Spiel und trieb die Jungs stets nach vorne. Ein paar sehr zweifelhafte Pfiffe des Schiedsrichters begruben schließlich die Chancen auf den ganz großen Coup. Das 1:1-Unentschieden ist dennoch ein super Ergebnis, auch wenn der ein oder Andere den zwei „verlorenen“ Punkten hinterhertrauerte.

Den Monat April vergoldete das Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Wimmer/Lintorf. Zwar konnte zwischendurch nicht an den spielerischen Glanz aus den Spielen gegen Borgloh oder Schledehausen angeknüpft werden, dennoch war der 4:1-Sieg zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet, da immer wieder sehr gute Tormöglichkeiten herausgespielt wurden.

Ein großer Dank gilt natürlich allen Zuschauern, die die Mannschaft immer wieder anfeuern und unterstützen. Ohne diese Leute wäre es sicherlich nie möglich gewesen, immer wieder die Mannschaften an der Tabellenspitze zu fordern und zu ärgern.

Die Zweitvertretung des WTV verabschiedet sich nach Höhen und Tiefen im Verlauf der vergangenen Monate mit einem starken Auftritt beim Tabellenzweiten aus Vehrte in die Winterpause.

Auf dem unbeliebten Kunstrasen in Belm zeigte die Albers-Pope-Truppe einen ihrer stärksten Auftritte der Hinrunde. Nach der herben 1:7-Klatsche aus der Hinrundenpartie schien die Rollenverteilung vor der Partie mehr als deutlich, dennoch dachte man gar nicht erst daran, sich schon im Vorfeld geschlagen zu geben. Die Vorbereitung auf den letzten Showdown im Jahr 2015 stimmte, sodass man auf jeden Fall zum Abschluss noch einmal Punkte mitnehmen wollte. Gerade in der ersten Halbzeit spielte die Truppe einen sehr ansehnlichen Ball und ließ die Vehrter nicht einmal gefährlich vor das eigene Tor kommen. Folgerichtig brachte der in letzter Zeit sehr gut aufgelegte Lukas Redeker den WTV mit 1:0 zur Halbzeit in Führung. Schlussendlich reichte es zu einem hochverdienten Punkt, da Vehrte ihren einzigen vernünftigen Angriff mit einem Torerfolg krönte. Es wurde wieder einmal gezeigt, dass man jeder Mannschaft in der Liga gefährlich werden kann, insofern das vorhandene Potenzial abgerufen wird – doch genau das ist derzeit ein kleines Problem. Es gab immer wieder Spiele, wo die Handschrift des Trainerteams klar erkennbar war. Man ließ Ball und Gegner gut laufen und kreierte Torchancen. Dem Gegner nach Möglichkeit das eigene Spiel aufzuzwingen, lautete oftmals die Parole. Bei den Siegen gegen Gesmold II, Wimmer, Sultan Spor Bad Essen und auch beim Unentschieden zuhause gegen Buer, war genau die richtige Einstellung vorhanden. Leider gab es ebenso viele Spiele, wo diese Einstellung nicht passte, sodass man der Mannschaft das Prädikat „Wundertüte“ nicht ersparen kann.

Es wird weiterhin daran gearbeitet, die richtige Spur zu finden und diese auch über einen längeren Zeitraum zu halten. Sollte dies der Mannschaft im zweiten Saisonabschnitt gelingen, ist auf jeden Fall noch ein Sprung in der Tabelle um zwei oder drei Plätze möglich, aber auch der Blick nach hinten ist nicht zu vernachlässigen, da sicherlich noch ein, zwei Mannschaften mehr unter ihren Erwartungen blieben und in der Rückserie noch einmal voll angreifen möchten.

Nachdem am letzten Spieltag der vergangenen Saison der Abstieg aus der 1. Kreisklasse doch noch verhindert werden konnte, war von vornherein das Ziel ausgegeben worden, die letztjährige Platzierung in diesem Jahr deutlich zu übertreffen.

Die neue Spielzeit soll unter dem Titel „Neuaufbau“ starten, da es vor allem personell diverse Änderungen gab. Sowohl im Trainerteam, wo nun Pascal Pope als neuer Co-Trainer Christian Albers zur Seite steht, als auch im Spielerkader findet man teilweise neue und alte Gesichter wieder. Der Großteil kommt aus der letztjährigen A-Jugend und der Wellinger Erstvertretung, sodass im Großen und Ganzen eine ideale Mischung von erfahrenen und jüngeren Spielern vorhanden ist.

Die Vorbereitung verlief durchweg positiv. Alle Testspiele konnten gewonnen werden (3-0 bei der SG Oesterweg 1970 II, 7-0 gegen den TSV Riemsloh II, 2-1 beim SC Herringhausen und abschließend 3-1 gegen den Kreisligisten SC Melle 03 II) und auch in den Trainings profitierte man von einer angemessenen Beteiligung.

Am ersten Spieltag der Saison war die Mannschaft aus Wissingen zu Gast. Durch eine gute Platzierung in der Vorsaison war bereits bekannt, dass die Jungs aus Wissingen mit Sicherheit keine Laufkundschaft sein werden. Zwar ging man früh in Führung, doch gerade in der ersten Halbzeit fiel es schwer, gegen mutig aufspielende Gäste Kontrolle ins Spiel zu bringen, sodass es mit einem 2:2-Unentschieden in die Pause ging. Nach der Halbzeit war es zunächst ein unverändertes Bild, Wissingen drückte im Spiel nach vorne, Welling bemühte sich, standhaft zu bleiben. Erst ab der 60. Minute ging ein Ruck durch die Mannschaft. Man selbst erarbeitete sich gute Torchancen und hätte den Führungstreffer verdient gehabt, doch wie es der Fußball so will, kam alles anders. Ein präzise ausgespielter Konter der Gäste bescherte den Wissingern die 3:2-Führung gut zehn Minuten vor dem Ende der Partie. Welling warf noch einmal alles nach vorne, wollte wenigstens einen Punkt im Beutlingdorf behalten. Wissingen wusste die nun frei gewordenen Räume zu nutzen und markierte in den Schlussminuten den 4:2-Endstand. Neben dem Verlust der ersten drei Punkte wog allerdings der Verlust vom zweifachen Torschützen René Scholle wesentlich heftiger, da dieser aufgrund eines Außenbandrisses mehrere Wochen fehlen wird.

Im zweiten Spiel gastierte man am folgenden Freitag bei herrlichem Fußballwetter in Riemsloh. Beim Kreisliga-Absteiger stand von vornherein fest, womit zu rechnen war. Die Mannschaften schenkten sich nichts, und für die vielen Zuschauer war vor allem die erste Halbzeit aus spielerischer Sicht absolut sehenswert. In der zweiten Hälfte konnte man einen frühen Rückstand in der nun sehr kampfbetonten Partie noch zu seinen Gunsten drehen, wusste in der Schlussphase die Führung allerdings nicht über die Zeit zu bringen und fing sich erneut in den Schlussminuten den 2:2-Ausgleichstreffer. Betrachtet man die kompletten 90 Minuten, ist der Endstand sicherlich verdient, dennoch war definitiv mehr für die Jungs aus Welling drin. Zusätzlich ernüchternd sind die Verletzungen von Niklas Gehrenbeck (Kreuzbandriss) und Sebastian Kemna (Knieverletzung), da beide der Mannschaft in den wichtigen kommenden Wochen und Monaten nicht zur Verfügung stehen.

Beim dritten Saisonspiel gastierte der Vorjahreszweite aus Vehrte im Pappelstadion. An diesem verregneten Dienstag lieferte die Heimmannschaft mit Abstand ihr schlechtestes Spiel ab. Mit 7:1 kam man unter die Räder und bezahlte gegen clevere Vehrteraner eine ganze Menge Lehrgeld. In allen Belangen war man unterlegen, sodass auch der Sieg in der Höhe nicht unverdient war. „Mund abputzen und weitermachen.“ – hieß es.

Mit einem Punkt aus drei Spielen stand die Pavis-Pope-Elf zuletzt in Borgloh bei der zweiten Mannschaft auf dem Platz. Der aus diversen Gründen geschrumpfte Kader ging dennoch motiviert in die Partie, da man freundlicherweise durch Jan Nesemeyer (eigene A-Jugend) und Stefan Komesker, Torwart der ersten Mannschaft, unterstützt wurde. Wie beim Tausch üblich griffen mit Jan Lanvermeyer und Marvin Hackmann zwei Feldspieler der ersten Herrenmannschaft erfolgreich unter die Arme. Leider wurden die ersten 15-20 Minuten komplett verschlafen, man fand nicht ins Spiel und machte die Borgloher unnötig stark. Folgerichtig fiel per Elfmeter der 1:0-Führungstreffer für die Hausherren. In der Mitte der ersten Hälfte fing sich das Team allerdings. Chancen wurden kreiert und der Ausgleich wäre nicht unverdient gewesen. Da im letzten Moment das kleine Stückchen Cleverness fehlte, ging man dennoch mit dem Rückstand in die Pause. In den zweiten 45 Minuten machte zunehmend Welling das Spiel. Zweikämpfe konnten gewonnen werden und im Spiel nach vorne ergaben sich zunehmend Möglichkeiten, sodass folgerichtig der Ausgleichstreffer durch Matthias Uhlemann fiel. Anschließend wurde es versäumt, den Sack zuzumachen. Die Angriffe wurden nur schlampig vorgetragen, der letzte Wille das Tor unbedingt markieren zu wollen, ließ auf sich warten, sodass am Ende kein erneuter Torerfolg zu Buche stand. Zu allem Überfluss kassierte man erneut in den Schlussminuten nach einer Ecke den Gegentreffer zum 1:2-Endstand.

Vier Spiele, ein Punkt – so sieht die aktuelle Bilanz der zweiten Mannschaft des WTV aus. Auf den ersten Blick ist es allerdings schlimmer, als es wirklich ist. Natürlich hatten sich einige den Saisonstart anders vorgestellt, dennoch befindet sich die Mannschaft auch weiterhin in der Findungsphase. Durch die Urlaubs- und Ferienzeit war es nicht immer leicht, Spielabläufe und Automatismen in das Spiel hineinzubekommen. An manchen Stellen fehlen noch die passenden Absprachen. Ärgerliche verletzungsbedingte Ausfälle machen die Situation nicht einfacher, trotzdem wird man gemeinsam in den nächsten Wochen weiter konzentriert arbeiten, um in Kürze den ersten Dreier im Sack zu haben. Es waren teilweise sehr gute Ansätze im Spiel zu sehen, die es nun in den nächsten Wochen und Monaten noch zu perfektionieren gilt. Dies geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern ist ein laufender Prozess. Die überragende Stimmung innerhalb der Mannschaft wird auf jeden Fall dazu beitragen, nie den Mut zu verlieren und an sich zu glauben. Das gegenseitige Anfeuern und der Glaube an das vorhandene Potenzial werden zwangsläufig zu den gewünschten Erfolgserlebnissen auf dem Platz führen.

Am Samstag, den 05.09.2015, gastiert der ungeschlagene Tabellenvierte aus Buer auf dem heimischen Rasen. Über eine rege Teilnahme und Unterstützung der Wellinger Fans würde sich die Mannschaft auf dem Weg zu den ersten drei Punkten auf jeden Fall freuen!

Durch einen 4:1 Sieg im letzten Spiel beim SV Bad Rothenfelde III überholte man den direkten Konkurrenten noch und schaffte dadurch den Klassenerhalt.

Nach der Hinrunde hatte der WTV als Tabellenletzter nur magere 6 Punkte auf dem Konto gehabt. Klare Leistungssteigerungen zu Beginn des Jahres ließen dann zunächst hoffen, doch zu oft wurden Punkte in den Schlussminuten leichtfertig verschenkt. Trotzdem gelang es mit einigen Siegen Bissendorf II zu überholen und den Abstand zu Rothenfelde III immer weiter zu verkürzen. Geholfen haben dabei nicht nur etliche A-Jugendliche. Auch die 1. und 3. Herren unterstütze das Team von Christian Albers und Mario Wolf so gut es ging. Insgesamt kamen so 57 verschiedene Spieler zum Einsatz.

2.Herren SVR3

So war die Ausgangssituation vor dem letzten Spiel klar: Ein Sieg bedeutet den Klassenerhalt, ansonsten müsste man absteigen. Der WTV kam auf dem Rothenfelder Kunstrasen nicht gut ins Spiel, Rothenfelde drängt zunächst. Dann fischte der Keeper der Heimmannschaft einen Freistoß von Sebastian Kemna aus dem Winkel. Der WTV fing sich, agierte aber zumeist zu ungenau. Die beste Chance vergab Mark Rolletschek, der nach Traumpass von Kemna im 1 gegen 1 am Torhüter scheiterte. Auf der Gegenseite rückte die WTV Abwehr einmal nicht entschlossen genug auf den ballführenden Spieler, schon stand es 1:0 für Rothenfelde. Michael Pohlmann hatte aus 20m einfach mal abgezogen (34.).

Der WTV kam mit Schwung aus der Pause und kombinierte größtenteils gut, sodass immer wieder gefährliche Situationen entstanden. Folgerichtig fiel dann auch der Ausgleich. Leon Stieve behauptete im 16er den Ball und schlenzte ihn mit links ins lange Eck (58.). Nur 5 Minuten später ging der WTV dann in Führung. Ein langer Einwurf wurde zu Lukas Wolf verlängert, der mit einem schönen Dropkick das 2:1 erzielte. Danach bemühte sich Rothenfelde um den Ausgleich, war aber nur nach Standards gefährlich. Als der WV dann in der 78. Minute nach einer Ecke durch einen Kopfball von Sebastian Kemna auf 3:1 erhöhte, war das Spiel so gut wie entschieden. Der WTV spielte ruhig weiter, sodass in der Nachspielzeit sogar noch das 4:1 gelang. Lukas Wolf bediente Leon Stieve mustergültig, der den Torwart umkurvte und nur noch einschieben musste. Ein Sieg, der vor allem aufgrund einer fußballerisch starken zweiten Halbzeit absolut verdient war.

Damit holte die 2.Herren in der Rückrunde 17 Punkte und spielt damit auch in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse, die aufgrund dreier Absteiger aus der Kreisliga eine sehr starke Spielklasse werden dürfte. Dann wird man die Hinrunde nicht wieder so verschlafen können, soll auch nächste Saison der Klassenerhalt geschafft werden.

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